2022: Textworkshop für NGO

2022: Textworkshop für NGO

Ja, hier geht es um das Tierwohl und die Tierrechte – deshalb durfte auch der Hund mit an den Textworkshop. Die anderen Teilnehmenden lernten, wie sie ihre Zielgruppen noch besser erreichen: Textübungen mündlich und schriftlich und abseits vom Tagesgeschäft Zeit, konzise Botschaften zu formulieren.

2022: Konzeption und Realisierung Projektbroschrüre Temporäre Kapelle Winterthur

2022: Konzeption und Realisierung Projektbroschrüre Temporäre Kapelle Winterthur

Aus dem Baumaterial einer Flüchtlingsunterkunft lässt eine Kirchgemeinde einen temporären Anbau an die alte Dorfkirche erstellen: Ein Kunstraum auf Zeit wird dem Thema «Flucht und Heimat» gewidmet. Wechselnde Ausstellungen ziehen Publikum weit über die Kirchgemeinde hinaus an.

Das Konzept zu entwickeln für die Abschlussbroschüre dieses befristeten Projekts und die Vielfalt der künstlerischen Interpretation des Themas in Wort und Bild festzuhalten, war eine bereichernde Aufgabe mit interessanten Menschen und komplexen Themen.

Winterthurer Jahrbuch 2022

Winterthurer Jahrbuch 2022

Nach zwei Jahren Leben mit der Corona-Pandemie und dem Ausbruch des Krieges gegen die Ukraine rückt dieses Jahrbuch Gemeinsinn, Solidarität und Gemeinschaft ins Zentrum.

Natürlich ist es Zufall, dass die Überbauung Vogelsang genau im vergangenen Herbst eröffnet wurde. Aber der Beitrag mit Blick in die Wohnungen und Gemeinschaftsräume des bunten Wabenbaus am Stadteingang zeigt, wie wohl den Bewohnerinnen und Bewohnern Zusammensein, Zusammenhalt und Gesellschaft tun.
Zufall ist es auch, dass der FC Winterthur seit dieser Saison nicht mehr erstklassig zweitklassig, sondern – im Moment – zweitklassig erstklassig spielt.  Dieses Jahrbuch zeigt die denkwürdigen Bilder der Aufstiegsparty. Und es rückt mit einem Porträt über den Illustrator Jan Zablonier einen ins Zentrum, der schon seit über zwanzig Jahren die Gemeinschaft rund um den FC Winterthur mit einer Prise Humor grafisch zur Geltung bringt.
Wirklich Zufall war, dass kurz nach Ausbruch des Krieges gegen die Ukraine eine junge Winterthurerin im Hotel Wartmann Ukrainerinnen mit ihren Kindern antraf, die nur mit den Kleidern am Leib geflüchtet waren. Sie organisierte spontan Hosen, Pullis, Windeln – was auch immer benötigt wurde. Gemeinsinn und Solidarität waren es, die daraus die Hilfsaktion «Free Boutique» entstehen liessen, die geflüchtete Menschen noch heute unterstützt.

So berichtet dieser Jahrbuch-Band von verschiedensten Gemeinschaften, verschiedensten Menschen, die in Winterthur wirken und die Stadt prägen. Auch ein Nachschlagewerk Wie schon in den vorhergehenden Jahrbüchern sorgen Beiträge über Persönlichkeiten und spannende Projekte aus Architektur, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft für weitere neue Perspektiven auf Winterthur.
Der Dokumentationsteil zu Politik, Architektur und Kultur macht das Jahrbuch zudem zum Nachschlagewerk.
Die Gesellschaft Winterthurer Jahrbuch gibt das traditionsreiche Winterthurer Jahrbuch zum zehnten Mal heraus. Die Publikation existiert seit 1954. Dominik Bruderer und Martin Wittwer sind seit 2013 die Herausgeber.
Dominik Bruderer, Claudia Sedioli und Regina Speiser bilden die Redaktion. Winterthurer Jahrbuch 2022 210 Seiten, gebunden ISBN 978-3-9524858-5-9 Preis: CHF 39.00 Erscheinungstermin: 11. November 2022

Erhältlich in Winterthurer Buchhandlungen sowie hier.

Winterthurer Jahrbuch 2021/22

Winterthurer Jahrbuch 2021/22

Ist Adaptionsfähigkeit die neue Effizienz? Zumindest während der Corona-Pandemie, die die zurückliegenden 12 Monate dominierte, waren Flexibilität und rollende Planung oft die einzige Möglichkeit, als Unternehmen, als Kulturinstitution, als Gemeinwesen und als Mensch zu bestehen.

Während des Lockdowns feierte der Stoizismus eine Wiedergeburt im öffentlichen Diskurs. Resilienz wurde beschworen als mentales Supertool. Ob Gleichmut à la Seneca oder mentale Widerstandsfähigkeit made im 21. Jahrhundert das Erfolgsrezept waren: In diesem Jahrbuch legen wir den Fokus auf Projekte und Menschen, die es schafften, Krisen nicht nur zu überstehen, sondern für sich zu nutzen.

So verschaffte sich das Musikkollegium mit seinen neuen Streaming-Konzerten Resonanz in der ganzen Schweiz. Der Paketzulieferer Quickpack expandierte angesichts der Flut von Online-Bestellungen, sodass nun eine ganze Flotte von Elektrofahrzeugen Winterthurs Strassenbild prägt.

Oder das Impfzentrum: In Rekordzeit in einer Rieterhalle eingerichtet, bot es zuerst Tausenden von Impfwilligen einen reibungslosen Impfbetrieb und baute beim Abflauen der Impfbereitschaft sogleich ein Walk-in-Angebot für Zaudernde auf.

Wie Krisen- auch Wachstumszeiten sein können, zeigt Florence Bernhard. Hart kämpfte sie für ihren Berufstraum Pilotin, bitter war ihr persönliches Grounding, als die Swissair-Flugzeuge am Boden blieben. Heute leitet sie eine von ihr selbst gegründete Privatschule in Winterthur.

Auch wie der Winterthurer Unternehmer Chrigel Hunziker seine gesundheitliche Krise überwand, der Pädagoge Jürg Schoch eine Schwachstelle im Bildungswesen für ein schweizweit wegweisendes Projekt nutzte oder der Musik-Club Albani den drohenden Untergang abwandte, lesen Sie in diesem Jahrbuch.

WINTERTHURER JAHRBUCH 2021

WINTERTHURER JAHRBUCH 2021

PROJEKTBESCHRIEB

Netzwerk und Club oder Filz, Seilschaft, Vitamin B – was Winterthur zusammenhält und gleichzeitig vorantreibt, sind Beziehungsgeflechte. Wer Teil davon ist, pflegt und schätzt sie. Wer draussen steht, kritisiert. Das Jahrbuch 2021 blickt in einigen Winterthurer Netzwerken hinter die Kulissen: Was geschieht seit 200 Jahren in der Freimaurerloge Akazia? Was in den vor gut 50 Jahren in Winterthur gegründeten Frauenclubs «Business and Professional Women» und Soroptimistinnen? Oder in der Jungen Wirtschaftskammer?

Netzwerke stehen oft für Tradition, für vorgegebene Strukturen sowie Rituale. Und sie sind gleichzeitig Katalysatoren für neue Ideen. Im «Home of Innovation» wächst ein agiles Start-up-Netzwerk mit eigenen Businessregeln heran; der Heimatschutz nimmt seit 50 Jahren kritisch unter die Lupe, was das Stadtbild verändern soll – Opposition ist hier Programm, damit Winterthurs historisches Erbe erhalten bleibt.

Aber Netzwerke bauen auch Neues auf, sie schaffen Goodwill und Geld für Projekte, die Winterthur prägen, bereichern oder wichtige Unterstützung bieten: Die neue Krisenwohngruppe für missbrauchte Kinder auf dem Brühlberg konnte dank einem weitverzweigten Netzwerk ebenso finanziert werden wie der Umzug des Jazzclubs «Esse-Bar» oder die Wunderbrücke im Technorama. Das «Frauennottelefon», die «Freiwillige Armenhilfe» oder das Gastspielhaus «Waaghaus» können bestehen, weil es den Gründerinnen und Gründern gelingt, immer wieder von neuem ein Netzwerk für ihre Anliegen zu mobilisieren.

Von verschiedensten Menschen und ihren so unterschiedlichen Netzwerken berichtet dieser Jahrbuchband. Und davon, wie sie das Leben in Winterthur mitgestalten.

Ein umfassender Dokumentationsteil ergänzt die Beiträge; er liefert Jahr für Jahr einen umfassenden Abriss über das Stadtgeschehen.

Seit gut 60 Jahren erzählen die Winterthurer Jahrbücher, was die Stadt bewegt, geprägt und beschäftigt hat während der vergangenen zwölf Monate. Seit der Ausgabe 2014 geschieht dies in der redaktionellen Verantwortung von Claudia Sedioli und Regina Speiser sowie mit der neuen Herausgeberschaft der Gesellschaft Winterthurer Jahrbuch, Dominik Bruderer und Martin Wittwer

Zu dritt recherchieren wir jeweils die wichtigsten Geschichten aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur in all ihren Facetten, Architektur, Städtebau, Naturwissenschaft und Sport. Wir betreuen das Team von Autorinnen und Autoren sowie Fotografinnen und Fotografen, redigieren und illustrieren ihre Beiträge und geben sie in einem hochwertig gestalteten Buch heraus.

Die Winterthurer Jahrbücher erscheinen jeweils im November und eignen sich als Weihnachtsgeschenk für Familie, Freunde, Geschäftspartner und alle, die in Winterthur hinter die Kulissen blicken wollen.

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